Wie Alterszahnheilkunde ins Praxiskonzeptes passt

von Annett Kieschnick (1), Carsten Fischer (2), Dr. Rafaela Jenatschke (3)

(erschienen in „Wir in der Praxis“, Springer Medizinverlag)

Auszug:

Alter ist facettenreich! Die Menschen in Deutschland leben heute durchschnittlich mehr als 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Viele Senioren nutzen die gewonnenen Jahre. Sie sind gesund, fit und nehmen aktiv am sozialen Leben teil. Andere wiederum müssen sich im Alter mit körperlichen Einschränkungen auseinandersetzen oder sind von psychischen Erkrankungen betroffen. Berechnungen zufolge geht die Einwohnerzahl Deutschlands bis zum Jahr 2060 zurück, der Anteil der über 65-Jährigen jedoch steigt. Wie kann die patientengerechte Behandlung für diese Gruppe vom Versprechen zur Realität werden?

Unterschätzte Patientengruppe

Die Jüngeren werden weniger und die Älteren mehr. Zunächst: Bitte kein einseitiges Denken! Häufig werden im Zusammenhang mit „Alter“ Pflegebedürftigkeit, Altersarmut, Krankheiten oder die Folgen für das Sozialversicherungssystem thematisiert. Diese Reduzierung wird dem Thema nicht gerecht. Etwa ein Viertel der Deutschen sind Senioren und sie alle sind immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert. Viele Menschen, die am Ende der Lebensmitte stehen, reagieren empfindlich, wenn sie pauschal als „alter Patient“ eingestuft werden. Dies zu beurteilen, erfordert Sensibilität, Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen.

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Zahnersatz für ältere Patienten

…. Die konventionelle abnehmbare Prothese ist bewährt. Allerdings verzeichnet die Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie einen Trend hin zur hochwertigen prothetischen Versorgung. Die Implantatprothetik gewinnt zunehmend an Relevanz.

Im Artikel wird beschrieben, wie eine erfolgreiche implantatprothetische Therapie aussehen kann. Eine Falldokumentation stellt die Schritte zur implantatgetragenen Teleskop-Prothese in den Fokus.

 

(1) Freie Fachjournalistin/Berlin, (2) Zahntechniker/Frankfurt a. Main, (3) niedergelassene Zahnärztin/Frankfurt a. Main